Vitamin C


Grundlegendes zu Vitamin C

  • Vitamin C kann vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden.
  • Es ist ein wasserlösliches Vitamin.
  • Der Körper kann dieses Vitamin nicht in wesentlichen Mengen speichern.
  • Die Aufnahmekapazität im Dünndarm ist pro Einnahme begrenzt auf ca. 200mg. Grössere Mengen werden i.d.R. wieder unverdaut ausgeschieden.
  • Die Aufnahme von Vitamin C über den Mund kann Probleme erzeugen:
    • Verdauungsstörungen durch die Ascorbinsäure im Darm: das basische Milieu des Dünndarms wird gestört und es kommt zu Gasbildung und Durchfall.
    • Saures Vitamin C in Form von Kautabletten greift den Zahnschmelz an.

Wofür braucht der Körper Vitamin C?

  • Vitamin C ist als Aktivator des gesamten Zellstoffwechsels anzusehen.
  • Es ist an unzähligen Stoffwechselreaktionen in unserem Körper beteiligt.

An einigen Beispielen soll die Wirkung des Vitamin C im Organismus beschrieben werden.

Immunsystem

  • Die weißen Blutkörperchen funktionieren besonders gut, wenn sie ein hohe Vitamin C Konzentration enthalten.
  • Steigerung der Antikörper-Produktion.
  • Erhöhte Produktion von Interferon

Bindegewebe, Herz, Blutgefässe

  • unentbehrlich u.a. für die Herstellung von Bindegewebsfasern wie Kollagen, Elastin
  • notwendig für die Herstellung und die Instandhaltung von Gefäßwänden und Knorpel
  • Förderung der Umwandlung von Cholesterin in Gallensäuren; auf diese Weise ist Vitamin C imstande, einen erhöhten Cholesteringehalt des Blutes zu senken.
  • Anhebung des "guten" Cholesterins (HDL) im Blut
  • Förderung der Auflösung arteriosklerotischer Gefäßablagerungen
  • Schutz der Herzkranzgefäße vor Schädigung durch freie Radikale
  • Auswirkungen beim Mangel:
    • Beschädigung und Risse in den Wänden der Arterien und zu zunehmende arteriosklerotischen Veränderungen der Wände dieser Blutgefäße.
    • Langfristig fördert ein Vitamin-C-Mangel die Entwicklung der Arterienverkalkung.

Knochen

  • Es ist unentbehrlich für die Bildung und Funktionserhaltung von Bindegewebe und Knochen.
  • Eine ausreichende Vitamin C-Versorgung beschleunigt den Heilungsprozeß von Wunden und Knochenbrüchen.

Schutz vor Freien Radikalen
Wenn Sie zu diesem Themenkomplex mehr erfahren möchten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link: Freie Radikale

Aufbau von Hormonen im Gehirn

  • Es spielt eine regulierende Rolle im Gehirnstoff­wechsel und beeinflusst dadurch die Streßantwort des Körpers.
  • Es fördert die Produktion von Botenstoffen im Gehirn wirkt auch positiv bei Depressionen.
  • Die Hirnanhangsdrüse enthält mit die höchste Konzentration an Vitamin C von allen Organen!

Stärkung des Entgiftungssystems und Schutz vor Nitrosaminen

  • Vitamin C senkt die Schwermetallkonzentrationen von:
    • Blei
    • Quecksilber
    • Cadmium
    • Chrom.
  • Es verhindert die Bildung von Nitrosaminen.
  • Nitrosamine gehören zu den stärksten krebserregenden Substanzen überhaupt und werden aus Nitrat und Nitrit im Darm von Bakterien gebildet.

Unterstützung der Wirkung anderer Nahrungsstoffe
Vitamin C wirkt fördernd auf die Aufnahme folgende Nähstoffe:

  • Vitamin A, E, B3, B5, B6
  • Calcium
  • Eisen
  • Kobalt
  • Kupfer
  • Natrium.

Ursachen für einen Vitamin C-Mangel

Als allgemeine mögliche Ursachen, lässt sich unterscheiden zwischen:

  • einer unzureichenden Zufuhr
  • einem erhöhten Bedarf

Eine unzureichende Zufuhr, z.B. bei:

  • einseitigen Verzehrgewohnheiten
  • Reduktionsdiäten
  • falscher Nahrungszubereitung
  • Erkrankungen, des Magen-Darm-Traktes

Ein erhöhter Bedarf, z.B. bei:

  • Stoffwechselerkrankungen wie der Zuckerkrankkheit
  • Tumorerkrankungen
  • im Rahmen einer Chemo- oder Strahlentherapie
  • akute Infektionen
  • entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie Rheuma
  • Allergien
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • bei Alkoholismus
  • Rauchern
  • Hochleistungssportlern
  • Streßsituationen
  • Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. orale Kontrazeptiva (Antibabypille), Barbiturate (Schlaf- und Narkosemittel), Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin), Kortikoide (z.B. Kortison), Tetrazykline (Breitbandantibiotika).

Symptome eines Vitamin C-Mangels

Anfangs zeigen sich nur unspezifische Symptome wie

  • Müdigkeit
  • Leistungsschwäche
  • Appetitlosigkeit
  • verschlechterte Wundheilung
  • Abwehrschwäche
  • reduzierte Eisenresorption

Ein dauerhafter Mangel kann zu schwerwiegenden Spätfolgen führen. Dazu gehören z.B.:

  • frühzeitig einsetzende Arterienverkalkung
  • Neigung zu Gelenkentzündungen
  • erhöhte Knochenbruchgefahr
  • frühzeitig einsetzende Alterungserscheinungen.

Spezifische Symptome eines Vitaminmangels entstehen bei den folgenden Erkrankungen:

  • Skorbut (beim Erwachsenen)
  • Moeller-Barlowsche Erkrankung (bei Kindern).

Zu den spezifischen Symptomen gehören:

  • Blutungen in Muskulatur und andere Gewebe
  • ziehende Gelenkschmerzen
  • Entzündungen des Zahnfleisches
  • Lockerwerden der Zähne und Zahnausfall
  • Erweichung der Knochen
  • Knochenwachstumsstörungen bei Kindern.

Vitamin-C-Infusion

Wann setze ich die Infusion ein?

  • Infektanfälligkeit
  • verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Stress
  • virale Infekten und bakterielle Infekte
  • Begleittherapie bei bösartigen Erkrankungen
  • als Operationsvorbereitung zu Stärkung des Immunsystems
  • Wundheilungsstörungen
  • Verbesserung des Heilungsverlaufes nach schweren Erkrankungen und nach Operationen
  • Behandlung chronischer Schmerzen
  • Rheuma
  • Asthma bronchiale und chronische Bronchitis
  • Allergien
  • Senkung von Blutfetten
  • Arterienverkalkung, z.B. auch bei Durchblutungsstörung des Herzmuskels
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • bei Thrombose und Emboliegefährdung
  • Belastungen mit Umweltgiften wie z. B. Schwermetallen und Lebensmittelzusatzstoffen
  • Begleittherapie beim Alkoholentzug
  • Nikotinentzugskur

Wichtiges zur Therapie

  • Die Infusionsbehandlung wird grundsätzlich so durchgeführt, dass sie sich immer die individuellen Krankheitsumstände berücksichtigt.
  • Die folgende Auflistung hat daher nur einen informellen Charakter:
  • Die Dosierung schwankt zwischen 7,5-30,0g reinem Vitamin C.
  • Die Infusionsdauer liegt zwischen 20-40 Minuten.
  • Die Anwendungshäufigkeit kann zweimal wöchentlich, aber auch täglich liegen.
  • Die Dauer der Behandlung schwankt zwischen 2-20 Infusionen.
  • Die Verabreichung von Vitamin C in der angegebenen Dosierung, wird als Hochdosis-Therapie bezeichnet.

Warum wird eine Hochdosistherapie durchgeführt?

  • Bei den oben beschriebenen Erkrankungen reicht meist die normale Zufuhr an Vitamin C nicht mehr aus, um die Radikale zu binden.
  • Durch die Hochdosisinfusionen wird der Körper schnell mit Radikalfängern versorgt.

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