Tennisarm Tennisellenbogen Epicondylitis


Was ist ein Tennisarm?

Beim Tennisarm (Epicondylitis humeri laterales) treten Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens auf.
In diesem Areal haben viele Muskeln des Unterarmes, der Hand und der Finger ihren Ursprung. Die Muskeln sind hier über Sehnen an der Knochenhaut festgemacht. Die Schmerzentstehung wird meist durch einen lokalen Entzündungsprozess der überlasteten Gewebestrukturen ausgelöst. In der Folge können dann auch Einrisse im Bereich der Sehnenansätze entstehen.
Das Tennisspielen ist jedoch nicht die alleinige Ursache für den Tennisarm. Letztlich handelt es sich um eine Überlastungsreaktion einer Bewegungskette, wobei das schwächste Glied als erstes schmerzt - eben der Ellenbogen - und hier speziell die Muskel- und Sehnenansätze an der Knochenhaut. Diese Überlastungsreaktion kann auch bei einer Vielzahl anderer täglicher wiederkehrender und gleichförmiger Verrichtungen resultieren, z.B. bei der Computerarbeit. Deshalb wird häufig auch von einem Mausarm gesprochen.

Symptome

Wesentliches Merkmal beim Tennisellenbogen ist ein Druckschmerz an der Außenseite des Ellenbogens. Meist schmerzen die dort ansetzenden Muskeln und Sehnen. Beim Tennisellenbogen bereitet auch das kraftvolle Anheben des Handgelenks oder das feste Zugreifen mit der Hand Beschwerden. Bei der Epicondylitis können aber auch ausstrahlende Schmerzen im Oberarm auftreten.

Meine Diagnostik beim Tennisarm

Die Diagnostik beim Verdacht auf Vorliegen eines Tennisellenbogen beginnt bei mir mit einer Befragung zur Krankenvorgeschichte. Daraufhin erfolgt die körperliche Untersuchung. Im Anschluss werden dem Patienten die Befunde erläutert und eine Therapieempfehlung ausgesprochen.

Die Diagnose "Tennisarm" zu stellen ist nicht immer ganz einfach, da beispielsweise beim Röntgen keine typischen Veränderungen sichtbar werden. Durch eine MRT-Untersuchung lassen sich dagegen lokale Weichteilveränderungen und Entzündungsreaktionen nachweisen.

Meist begründet sich die Diagnose Epicondylitis humeri auf den erhobenen körperlichen Untersuchungsbefunden.

Meine langjährigen Erfahrungen in der Behandlung des Tennisellenbogen haben gezeigt, dass bei vielen Patienten eine Wechselbeziehung zum übrigen statischen System besteht. Aus diesem Grund untersuche ich immer die gesamte Wirbelsäule, um solche Wechselbeziehungen aufzudecken und bei der Therapie zu berücksichtigen. Im Einzelnen können weitere Untersuchungsverfahren hinzukommen, wie:

  • EMG-Messung
  • 4D-Wirbelsäulenvermessung
  • MRT des Ellenbogen

Meine Therapie beim Tennisarm

Soweit die Ursachen zu benennen sind, werden diese bei der Therapie berücksichtigt. Je nach individueller Situation setzte ich verschiedene Therapieverfahren ein, z.B.:

  • Osteopathie
  • Chirotherapie
  • Neuraltherapie
  • Akupunktur
  • begleitende Schmerzmedikation
  • begleitende Krankengymnastik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.