Neuraltherapie, das Störfeldgeschehen

Was bewirkt ein Störfeld?

Mit den vorgenannten Erklärungen können Sie nun verstehen, welche Auswirkungen ein Störfeld auf den Organismus haben kann. Dieses soll am Beispiel eines chronisch vereiterten Zahns dargelegt werden:

Der chronische Entzündungsreiz bewirkt eine ständige Irritation der mit ihm verbundenen Nerven. Dieses ist nicht zwangsläufig für den Patienten mit Schmerzen verbunden, die sympathischen Nervenfasern werden aber aktiviert. Eine sympathische Fortleitung ist die Folge. Wo und wann und ob überhaupt dadurch ein anderes Organe irritiert wird, lässt sich nicht voraussagen.

Möglicherweise bliebt der vereiterte Zahn aber auch jahrelang unentdeckt und der Patient somit auch jahrelang gesund. Damit einhergehend bleibt auch die Reizung der sympathischen Nervenfasern unterschwellig. Eine Fortleitung bleibt aus. Und dann auf einmal wird dieses Störfeld aktiv. Es entstehen überschwellige Reizungen an den sympathischen Nervenfasern, die dann möglicherweise Fernwirkungen provozieren. Der vereiterte Zahn kann dabei weiterhin beschwerdefrei und unentdeckt bleiben. Diese Umstände können die Aufdeckung und Sanierung eines Störfeldes schwierig bis unmöglich machen.

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